Idee & Anspruch

Wer Tacheles redet, spricht Klartext, kommt ohne Umschweife auf den Kern der Sache und schreckt auch vor unbequemen Wahrheiten nicht zurück.

Dem Wortsinn verpflichtet, richten wir bereits seit 2010 jeweils am Vorabend des Petersberger Treffens das Format TACHELES - INVESTMENTGESPRÄCH aus. Die Gäste erleben im Rahmen einer entspannten Atmosphäre eine Veranstaltung, die in dieser Form in der Investmentindustrie einzigartig ist .Im Steigenberger Grandhotel diskutieren die Vertreter der Fondsbranche und ihrer Verbände in eleganter Atmosphäre ungeschminkt die wichtigen Themen von morgen mit Repräsentanten aus Politik und Medien. Die Moderation des Abends erfolgt durch DRESCHER & CIE.

Historie

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2011

2. Investmentgespräch Tacheles:

In zwei Podiumsdiskussionen werden Vertreter unterschiedlicher Marktintermediäre der Investmentindustrie ihre persönlichen Eindrücke der Branchengeschehnisse sowie  ihre Jahresrück- und Ausblicke erörtern und kontrovers miteinander diskutieren. Dabei geht es nicht um die Märkte oder Strategien, sondern um die Verfassung der Investmentindustrie als solche, Entwicklungen und Trends, das Standing bei den Anlegern, das Verhältnis zum Gesetzgeber und den Nachhall in den Medien. Für die Veranstaltung sind neben Branchenbeobachtern, Vertreter der Investmentgesellschaften, der Medien, der Politik und der Verbände angefragt.

2012

3. Investmentgespräch Tacheles:

In zwei Podiumsdiskussionen werden Vertreter unterschiedlicher Marktintermediäre der Investmentindustrie ihre persönlichen Eindrücke der Branchengeschehnisse sowie  ihre Jahresrück- und Ausblicke erörtern und kontrovers miteinander diskutieren. Dabei geht es nicht um die Märkte oder Strategien, sondern um die Verfassung der Investmentindustrie als solche, Entwicklungen und Trends, das Standing bei den Anlegern, das Verhältnis zum Gesetzgeber und den Nachhall in den Medien. Für die Veranstaltung sind neben Branchenbeobachtern, Vertreter der Investmentgesellschaften, der Medien, der Politik und der Verbände angefragt.

2013

4. Investmentgespräch Tacheles:

In zwei Podiumsdiskussionen werden Vertreter unterschiedlicher Marktintermediäre der Investmentindustrie ihre persönlichen Eindrücke der Branchengeschehnisse sowie  ihre Jahresrück- und Ausblicke erörtern und kontrovers miteinander diskutieren. Dabei geht es nicht um die Märkte oder Strategien, sondern um die Verfassung der Investmentindustrie als solche, Entwicklungen und Trends, das Standing bei den Anlegern, das Verhältnis zum Gesetzgeber und den Nachhall in den Medien. Für die Veranstaltung sind neben Branchenbeobachtern, Vertreter der Investmentgesellschaften, der Medien, der Politik und der Verbände angefragt.

2014

5. Investmentgespräch Tacheles:

Diskussion I. | Finanzethik: ein Widerspruch in sich?
Unter diesem Motto wollen wir im Angesicht der Finanzskandale der vergangenen Jahre mit Branchenvertretern, Wissenschaftlern und Politikern am 19. November darüber diskutieren, was die Finanzindustrie mit Begriffen wie Ethik, Moral, Anstand, Sitten, Normen und Werten überhaupt anfangen kann. Ist die Integrität, in deren Licht sich die Branche gerne sonnt und die sich die Verbraucher so sehr wünschen ein Trugbild, das sich der Gewinnerzielungsabsicht unterordnen muss? Sind die schwarzen Schafe die Ausnahme von der Regel oder die Regel selbst? Was kann man kontrollieren, was nicht? Gibt es selbstregulierende Kräfte und Marktgesetzmäßigkeiten und wenn ja welche?

Diskussion II. | Geopolitische Einflüsse und ihre Auswirkungen auf das Börsengeschehen
Die politischen Konflikte in der Ukraine, im Nahen Osten und Nordafrika spitzen sich weiter zu. Ethnische Unruhen, Glaubenskriege, weltpolitische Macht- und Muskelspiele und sich abzeichnende Interessenkonflikte die Verteilung der natürlichen Ressourcen betreffend: welche Konflikte bergen welches Eskalationspotenzial und wirken sich auf die Kapitalmärkte in welcher Form aus. Was ist politisches „Grundrauschen“, was birgt wirklichen „Sprengstoff“ mit Blick auf die Märkte.

2015

6. Investmentgespräch Tacheles:

Diskussion I. | Kalte Enteignung? Ein Gedankenaustausch mit Peer Steinbrück
Das Wort von der „kalten Enteignung“ macht die Runde.Während die einen von Einbildung sprechen, sehen andere dahinter eine parteiübergreifende politische Doktrin gezielter Maßnahmen zur Relativierung des aufgelaufenen Schuldenbergs und zur Sicherung des Machterhalts? Was ist dran? Welche Dimensionen kennt das Phänomen und welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Kapitalismusdebatte? Und wo wir schon beim Thema sind, können wir auch gleich noch die Zukunft der Abgeltungssteuer und die politischen Konstellationen auf der Bundesebene 2017 streifen.

Diskussion II. | Über Kunst lässt sich nicht streiten. Über Werte sehr wohl?
Die Kunstmärkte geben eines der Paradebeispiele dafür ab, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Dafür muss man nicht erst Modigliani und Van Gogh bemühen, die zu Lebzeiten verarmt blieben und deren Kunstwerke heute für Millionen den Besitzer wechseln. Im Umkehrschluss auch nicht die Nachkriegszeit, in der Kunst bisweilen für eine warme Mahlzeit sprichwörtlich über den Tisch ging. Welche inneren Werte besitzen Kunstwerke und wie verändern sich diese?

2016

7. Investmentgespräch Tacheles:

Diskussion I. | Innovation, Evolution oder Revolution: wie sieht die Finanzindustrie von morgen aus?
Angesichts disruptiver neuer Technologien und Prozesse wie beispielsweise Blockchain, Kryptowährungen und Crowdfunding helfen lineare Prognosen bei der Beantwortung dieser Frage nur noch bedingt bis überhaupt nicht mehr weiter. Was verbirgt sich hinter den Schlagworten? Wie entwickelt sich die Digitalisierung weiter und welche Rückschlüsse dürfen wir daraus auf unser Geld und die Entwicklung der Finanzindustrie ziehen? Wer braucht in der Zukunft noch Banken und Berater, welcher Platz gebührt ihnen und wie können sie sich auf die neue Welt einstellen?

Diskussion II. | Realpolitik: Wie man sie macht und wohin sie führt
Theorie und Praxis unterscheiden sich bekanntlich in vielen Punkten: Kleinste gemeinsame Nenner und Kompromisse müssen gesucht, Zugeständnisse gemacht werden. Wer wüsste das besser als der Jurist, Politiker und Manager Friedrich Merz, der einst als Finanzexperte der CDU ein Steuerkonzept präsentierte, dessen Eckpunkte auf einem Bierdeckel erklärbar sein sollten

2017

8. Investmentgespräch Tacheles:

Diskussion I. | Deutschlands Altersvorsorge: was tut not?
Als wäre die Demographie nicht schon Belastungsfaktor der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Altersvorsorge in Deutschland genug, kommt seit einigen Jahren nun auch noch die zerstörerische Kraft des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes ohne Aussicht auf absehbare wesentliche Bessserung hinzu. Das potenziert bekannte Probleme und schafft obendrein neue. Wo stehen Staat, Bürger und Vorsorgeeinrichtungen wie Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen heute, wo in 20 Jahren? Diskutieren Sie mit uns Szenarien und Lösungsansätze.

Diskussion II. | Nachlese und philosophische Betrachtung der Bundestagswahl

Bertolt Brecht skandierte einst: "Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?" Bekommt jedes Volk die Regierung die es verdient?  Wie absolut und relativ sind politische Mehrheitsverhältnisse? Welche Vor-und Nachteile birgt die Gesellschaftsform der Demokratie bei der Bewältigung vor uns liegender Aufgaben und Herausforderungen? Über welche Gestaltungskraft verfügt die Politik und über welche nicht? Was brauchen wir: "Agenda 2025", "einen Ruck durch die Nation" oder "Politik mit ruhiger Hand". Nur einige der Fragen, die wir mit Vertretern der Philosophie, der Politik und des Kabaretts vor dem Hintergrund des Ergebnisses der Bundestagswahl diskutieren wollen.

2018

9. Investmentgespräch Tacheles:

Diskussion I. | Robo-Advice: Was kommt nach den Gründerjahren?
Was ist nicht schon alles über Robo-Advice gesagt und geschrieben worden: „Mensch und Maschine“, „Mensch ohne Maschine“, „Maschine ohne Mensch“, „Evoluton oder Revolution“, „Technologie statt Emotion“, „Cyborgs“ und vieles mehr. Drehten sich anfänglich viele Untersuchungen und Diskussionen vor allem um die grundlegenende Frage, ob Robo-Advice sich überhaupt als Dienstleistung am Markt würde etablieren können, gilt diese mittlerweile wohl als mit „ja“ beantwortet. Spätestens mit dem Markteintritt großer Banken in das Geschäft, ist das Thema durch. Die Gründerzeit liegt also hinter uns!

Diskussion II. | "Too much information?“ Die Medienlandschaft verändert sich.
Drohen wir den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen? Wie verändern soziale Netzwerke und die fortschreitende Digitalisierung der Medienlandschaft unser Informations- und Kaufverhalten? Was folgt daraus für den klassischen Journalismus, seine Formate und Geschäftsmodelle, wie beispielsweise das Produktmarketing? Was für unser gesellschaftliches Zusammenleben und den Einzelnen auf der Suche nach Informationen? Welchen Nutzen können wir den Entwicklungen abgewinnen und vor welche Herausforderungen stellen sie uns? Welche Tabus sollte es geben und gibt es tatsächlich? Ist vielleicht sogar der Gesetzgeber gefragt?

2019

10. Investmentgespräch Tacheles:

Diskussion I. | Disruption der Finanzindustrie - was bleibt, was kommt? Die Finanzindustrie verändert sich. Aus dem Stadtbild vielfach verschwundene Bankfilialen zeugen davon ebenso, wie die Möglichkeit, Fondsanteile per Blockchain zu handeln, beim Einkauf mittels Handy zahlen und sich von Algorithmen beraten lassen zu können. Das Wort von der „Disruption“ macht die Runde. Aber was bricht da genau, welche Kräfte stören die eingespielten Prozesse und drohen sie zu zerreissen? Wo sind Schwach- und Sollbruchstellen? Und vor allem, welche neuen Strukturen entstehen auf den Trümmern der alten? Wie stelle ich mich als Unternehmen und Arbeitnehmer geschickt auf, entwickle mich weiter und bleibe auch in den nächsten Jahren im Spiel?

Diskussion II. | Generationsvertrag(en): „Tradionals“, „Babyboomer“, Generations „X“, „Y“ und „Z“, sie haben viele Namen, die Generationen, die nicht nur auf einander folgen, sondern oft gleichzeitig unter einem Dach leben, in der selben Branche arbeiten und sich auf das gleiche Sozialsystem verlassen. Erlebnisse und Entwicklungen haben ihr Denken, ihre Arbeitsweise und ihre Kommunikation unterschiedlich geprägt. Welche Merkmale kennzeichnen die verschiedenen Generationen, wie (dis-)harmonieren ihre Lebensstile und welche Werte teilen sie? Wo ent- und bestehen Spannungen und Interessenkonflikte? Welche Erfahrungsschätze gilt es zu überliefern, um nicht zu sagen zu retten, welche Anachronismen, will sagen alten Zöpfen dürfen oder müssen sogar abgeschnitten werden? 

Impressionen